Statements

Die Kinder und Jugendorganisationen der Stadt Luzern machen noch vieles mehr, als die wöchentlichen Aktivitäten und die verschiedenen Lager unter dem Jahr. Wir helfen dort, wo Hilfe gebraucht werden kann und Leisten auch so einen Beitrag für die breite Bevölkerung in der Stadt. Sei dies die lokale unterstützung der Quartiervereine, Nachbarschaftshilfe wärend dem Corona-Lockdown oder Kinderprogramm an Festen. Es liegt in unserer DNA, anderen Freude zu bereiten.

Wir denken, dass unsere Einsätze wertvoll für die Bevölkerung in der Stadt sind und es auch darum wichtig ist, dass wir dies weiterhin tun können. Dafür sind wir aber auch auf die Möglichkeit angewiesen, wie bisher ähnliche Einnahmen, wie mit den Kartonsammlungen, zu generieren.

Hier eine Auswahl von Statements, wie sich die Jugendorganisationen in der Stadt engagieren:

Stefan Siebenhaar, geschäftsleitendes Vorstandsmitglied Quartierverein Luegisland:

Die Pfadis und Jublas leisten einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung unserer Kinder. Als Quartierverein übergeben wir den Jugendvereinen gerne die Aufträge für die Verteilung unserer Quartierzeitung und für die Kinderbetreuung an unserem Quartierzmorge. Es braucht neben unserem kleinen finanziellen Beitrag an die Jugendvereine eine zuverlässige Finanzierung der Jugendarbeit. Sie übernehmen wichtige Aufgaben für das Zusammenleben und sind auch bereit ihre Zeit für gemeinnützige Zwecke einzusetzen – aber ganz ohne Stutz geht’s nicht.“

Quartierverein Luegisland

Herbert Gut, Pfarreileiter/Seelsorger Pfarrei St. Johannes:

„Die drei Jugendvereine Jungwacht St. Johannes, Blauring St. Johannes und Pfadi St. Johannes engagieren sich nebst ihrem wöchentlichen Kinderprogramm und jährlichen Sommerlager bei verschiedenen Gelegenheiten in der Pfarrei : Palmbinden, Adventsgestecke, Osterzmorge, Martinsumzug, Samichlaus, Maskenbasteln und weiteres.
Auch im Quartier setzen die Jugendvereine sich immer wieder ein: Beim Kinderprogramm Quartierfest, Verteilen der Quartierzeitschrift, und mehr.“

Pfarrei St. Johannes

Urs Brunner, Co-Pfarreileiter Pfarreien St. Anton, St. Michael, Luzern:

„Die Pfadi St. Anton, Jubla St. Anton und Pfadi St. Michael entsorgen nicht nur Karton, sie vernetzen vor allem Menschen. Im Lockdown waren über 60 Jugendliche in unseren Quartieren engagiert in der Nachbarschaftshilfe, selbstverständlich professionell organisiert. Eine alte Frau berichtete mir am Telefon unter Tränen, dass sie bis zum Lockdown meinte, die junge Generation sei nur an sich selber interessiert – und jetzt mache sie die Erfahrung, dass Jubla und Pfadi für sie da seien.

Die Jugendorganisationen vernetzen also auch Generationen. Und die Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, für andere zu denken, sozial zu handeln: Und damit sind sie eine wichtige Investition für eine Gesellschaft, die auch morgen von sozialen und verantwortungsvollen Menschen gestaltet wird. Die Ressourcen aus der Kartonsammlung sind eine Grundlage für diese Arbeit. Es geht eben nicht nur um Karton und Geld, es geht in erster Linie um Menschen und deren Zukunft.“

Pfarrei St. Anton, St. Michael

Jasmin Rolli, Präses Pfadi St. Michael, Luzern:

„Die Pfadi ist das ideale Feld für junge Erwachsene um Verantwortung zu lernen, Gemeinsamkeit zu üben, gesellschaftliches Engagement zu übernehmen und viele weitere Kompetenzen zu erlangen. In unzähligen freiwilligen Stunden betreuen die Leitenden Kinder, erstellen spannende und naturnahe Programme für diese, helfen der Kirche mit unterschiedlichsten Anliegen aus, übernehmen Verantwortung in Krisenzeiten und planen, organisieren und kreieren im Lager eine Welt für die Kinder zum Eintauchen, Spielen und Neues entdeck. Dies alles kommt nicht nur den individuellen Teilnehmenden zugute, sondern schlussendlich einer ganzen Gesellschaft und sollte daher auch von dieser angemessen unterstützt werden.“

Pfarrei St. Karl Luzern

„Bei vielen Anlässen rund um die Pfarrei St.Karl ist die Jubla ein wichtiger und verlässlicher Partner. So sorgen sie bei der Karli-Chilbi für das Kinderprogramm und organisieren das abendliche Töggeliturnier, stellen Helfer und DienerInnen beim Samichlaus-Auszug oder stellen mit den Kindern bei ihren Scharanlässen ganz einfach tolle Dinge auf die Beine, welche das ganze Quartier bereichern. Die Jugendlichen lernen bei der Jubla sehr früh, bei ihren Anlässen Verantwortung zu übernehmen und eigenständig Lager zu planen und durchzuführen. Als traditionsreicher Verein liegt uns die Jubla sehr am Herzen und wir schätzen ihre Arbeit sehr.“